Pro StadtRegionalBahn e.V.

Lund

Die Universitätsstadt Lund (82.800 Einwohner) weihte im Jahr 2003 den LundaLänken ein. Dabei handelt es sich um eine 6 km lange Busstrecke mit abgetrennten Fahrspuren für den ÖPNV, teilweise reiner Busstraße und konsequenter ÖV-Bevorrechtigung an Kreuzungen mit herkömmlichen Straßen. Diese Strecke führt vom Hauptbahnhof Lund zum Sandbyvägen und berührt dabei das Universitätsklinikum, das Biomedizinische Zentrum (BMC) der Universität, die Technische Universität (LTH) und den Wissenschaftspark (IDEON). Mehrere Stadt- und Regionalbuslinien bedienen die Strecke, so dass sich zwischen LTH und Hauptbahnhof um in der HVZ ein rechnerischer 2,3-Minutentakt und auf der Restrecke ein rechnerischer 3,75-Minutentakt ergibt. Damit ist der Lundalänken kapazitär längst an seine Grenze gestoßen.

Bereits seit den 1980er Jahren wird in Lund über ein Stadtbahnsystem diskutiert, und so urde der Ludalänken beim Bau bereits für den Einbau von Straßenbahngleisen vorbereitet, da man mit weiterer Zunahme der Fahrgastzahlen bereits rechnete. Im Mai 2011 wurde ein Vergleich der "Nollalternativet", also des Nullfalls "Weiter Busverkehr auf dem Lundalänken" mit der "Utredningsalternativet - spårväg", also der "Untersuchungsalternative - Straßenbahn" angestellt. Die Stadtbahn soll nun den Busverkehr auf dem Lundalänken ersetzen und über diesen hinaus verlängert werden, um das entstehende Atomphysikzentrum European Spallation Source (ESS) anzubinden. Damit soll auf der Hauptachse des ÖPNV in Lund ein "effektiv kollektivtrafik som alternativ till ökad bilåkande", also ein "effizienter ÖPNV als Alternative zum steigenden Autoverkehr" geschaffen werden (Quelle: Stadtverwaltung Lund, (Link), abgerufen 17.7.2011). "Arbetet för spårväg i Lund ska i första hand betraktas som en bärande del av hållbar stads- och regionutveckling." „Die Arbeit für eine Straßenbahn in Lund ist vor allem als ein tragender Teil der zukunftsfähigen Stadt- und Regionalentwicklung zu betrachten." (Quelle: Stadtverwaltung Lund, (Link) abgerufen 17.7.2011).

Ziel ist aber nicht nur eine Kapazitätserhöhung des ÖPNV, sondern auch eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Stadtstraßen durch eine Senkung des Lärmpegels: "Med en god utformning av spåranläggningen, och det faktum att en spårvagn ersätter flera bussar, kan bullernivåerna generellt minska jämförd med nollalterntivet." -"Mit einer guten Ausführung der Gleisanlagen, und der Tatsache, dass ein Straßenbahnwagen mehrere Busse ersetzt, kann das Lärmniveau generell gesenkt werden, verglichen mit dem Nullfall." (Quelle: Voruntersuchung zur Straßenbahn in Lund: (Link), S.12, abgerufen 17.7.2011)

Weitere Strecken in die Nachbarorte Dalby und Staffanstorp sind geplant. Baubeginn für die Stadtbahn auf dem zu verlängernden Lundalänken soll 2013 sein, Inbetriebnahme 2015. Später folgen die übrigen geplanten Strecken.
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